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PROGRAMM

Die Veranstaltungen der Sächsischen Akademie der Künste sind öffentlich; der Eintritt ist, wenn nicht anders angegeben, frei. Aktuelle Informationen finden Sie auch auf Facebook.


2018_Herbstprogramm.pdf pdf - Datei




P R O G R A M M H I N W E I S
Die für Montag, den 22. Oktober 2018 um 19 Uhr
in der Sächsischen Akademie der Künste am Palaisplatz 3 vorgesehene Diskussion "Ein Traum - was sonst?" in der Reihe "Mein 1968" entfällt.




Ausstellung in der Sächsischen Akademie der Künste
Aufbruch und Protest.
1968 in Prag, Berlin, Leipzig und Dresden

Sächsische Akademie der Künste
Palaisplatz 3/Ecke Königstraße, 01097 Dresden
Ausstellung geöffnet Mo-Fr 9-14 Uhr und nach Vereinbarung.

Das Jahr 1968 steht im Osten vor allem für das Ende der Hoffnung auf einen "Sozialismus mit menschlichen Antlitz". Die Ausstellung in den Räumen der Akademie offenbart die vielfältigen Proteste gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings und zeigt schlaglichtartig Initiativen von Autoren und Künstlern für mehr Freiheit und Selbstbestimmung.
In Kooperation mit dem Goethe-Institut Tschechien





Sonntag, 28. Oktober 2018, 15 Uhr
Jugendkunstschule Schloss Albrechtsberg, Bühne im Torhaus
Bautzener Straße 130, 01099 Dresden
Freiheit nach der Freiheit
Gespräch und Lesung mit Kurt Drawert und Uwe Kolbe

Moderation: Michael Hametner

Die Dresdner Stadtschreiber der Jahre 2017 und 2018, Uwe Kolbe und Kurt Drawert, diskutieren über die Bedingungen von Freiheit vor und nach 1989.
Die Diskussion ist Teil des Programms des Kunsthauses Dresden, das sich der Erkundung der Bedingungen von künstlerischer Freiheit und Demokratie widmet.

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Dresden - Städtische Galerie für Gegenwartskunst auf Schloss Albrechtsberg in Zusammenarbeit mit Kanuti Gildi SAAL, Tallinn im Rahmen von "Freiraum", einem Projekt der Goethe-Institute in Europa in Zusammenarbeit mit 53 Akteuren aus Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Rund 40 europäische Städte gehen bis März 2019 der Frage nach: Was ist Freiheit heute? Wo ist sie in Gefahr? Wie stärken wir sie?





Montag, 29. Oktober 2018, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3
Vom Tanzhaus zum Labor?
Über die Zukunft von Hellerau


Begrüßung:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste

Im Gespräch:
Carena Schlewitt, Intendantin des Europäischen Zentrum der Künste Hellerau
Wilm Heinrich, Kultursprecher der SPD im Dresdner Stadtrat

Moderation:
Johanna Lemke, Theaterredakteurin Sächsische Zeitung

Zwei wichtige sächsische Kunsteinrichtungen starten die neue Spielzeit mit neuer Leitung: neben der Semperoper erhält auch das Festspielhaus Hellerau eine neue Leitung. Carena Schlewitt hat angekündigt, dem bei ihrem Vorgänger sehr vom Tanz dominierten Programm eine größere Vielfalt zu verpassen. Sie spricht von ihrem neuen Haus als "Labor" und "Experimentierhaus". Auch wenn sie damit der ursprünglichen Bestimmung des Hauses näherkommen dürfte, stellt sich die Frage, wie sie die von Teilen der Politik immer wieder angemahnte "Breitenwirkung" erreichen will. Johanna Lemke hat sich mit dem Projekt Hellerau vertraut gemacht und wird Carena Schlewitt Gelegenheit bieten, ihr Konzept vorzulegen und gegebenenfalls zu verteidigen.





Montag, 5. November 2018, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3
Wie viel Innovation verträgt die Semperoper ?

Begrüßung und Moderation:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste

Im Gespräch:
Peter Theiler, Intendant der Sächsischen Staatsoper
Jan Nast, Orchesterdirektor der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Peter Theiler hat seine erste Spielzeit unter das Motto "Lebendiges Gedächtnis und vitale Gegenwart" gestellt. In seinen ersten Interviews spricht er davon, dass die von ihm vertretenen Werke "gesellschaftlicher Relevanz für uns heute" haben müssten und sein Haus allen Schichten der Bevölkerung offen stehen solle. Gleichzeitig strebt er in den Besetzungen eine höhere Internationalität an. Wie passt das alles zusammen? Wie verträgt sich diese Vorstellung mit dem Verständnis, das die Dresdner selber von "ihrer" Semperoper haben. Und dann gibt es da ja noch die Staatskapelle, eines der zehn besten Orchester der Welt, wie der Intendant zu Recht immer wieder betont. Das Gespräch mit Peter Theiler und Jan Nast dürfte Zündstoff bergen.



Mittwoch, 7. November 2018, 19 Uhr
Technische Universität Dresden
Zellescher Weg 19, ASB Hörsaal 120
Vortrag Ákos Moravánszky, Zürich
"Umbau" Reihe BauKunst/Spannweiten

Einführung und Moderation
Thomas Will, TU Dresden

Vor dem Hintergrund polarisierender Debatten zwischen Modernisierern und Bewahrern hatte Hermann Czech Anfang der 1970er Jahre die These aufgestellt: "Ein Umbau ist interessanter als ein Neubau - weil im Grunde alles Umbau ist". Bei keiner Planung könne man der Berücksichtigung des Vorhandenen – für Czech das wichtigste architekturtheoretische Thema – ausweichen. Im Zentrum der Vortragsreihe steht Frage nach der heutigen Relevanz des Czechschen Diktums, aber auch danach, welcher Paradigmenwechsel damit im Verständnis der Autorenschaft einhergeht, wenn zur vorhandenen Substanz nicht nur bauliche, sondern auch gesellschaftliche Strukturen gerechnet werden. Denn bei jedem Umbau sind immer schon andere da, die betroffen sind, Vorwissen haben, mitreden wollen und können.

Ákos Moravánszky, 1950 in Székesfehérvár/Ungarn geboren, seit 1996 Professor für Architekturtheorie an der ETH Zürich, als Emeritus derzeit Gastprofessor an der Universität von Navarra.

Gemeinsame Vortragsreihe der Hochschule für Bildende Künste Dresden, der Sächsischen Akademie der Künste und der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Dresden. Mit Unterstützung der Deutschen Werkstätten Hellerau.





Montag, 19. November 2018, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste
Eine Bühnenrevolte in Ost und West
Diskussion in der Reihe "Mein 1968"

Begrüßung:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste

Im Gespräch:
Konstanze Lauterbach, Regisseurin Berlin (angefragt)
Robert Koall, Chefdramaturg am Düsseldorfer Schauspielhaus (angefragt)
B.K. Tragelehn, Regisseur, Schriftsteller und Übersetzer Berlin

Moderation:
Friedrich Dieckmann, Publizist und Historiker Berlin

Die 1968er Bewegung auf dem Theater ist in Ost und West eng mit großen Namen verbunden: Adolf Dresen und Benno Besson, Peter Stein und Claus Peymann. Zeitzeugen und jüngere Podiumsgäste fragen nach den großen Entwürfen des Theaters um 1968, den Unterschieden auf den Bühnen in Ost und West und das Verhältnis der Künste zur Politik? Setzt sich eine neue Generation von Theatermachern auch heute noch mit diesen Entwürfen auseinander?




Sibylla Vrièiæ Hausmann, Foto: Poetenladen


Jörg Schieke, Foto:privat

Montag, 26. November 2018, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3
Neue Lyrik von Sibylla Vrièiæ Hausmann und Jörg Schieke
Lesung und Buchvorstellung

Begrüßung:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Grußwort der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Lesung und Gespräch:
Sibylla Vrièiæ Hausmann, Literaturwissenschaftlerin und Lyrikerin Leipzig
Jörg Schieke, Schriftsteller Leipzig
Jan Kuhlbrodt, Mitherausgeber der Reihe "Neue Lyrik"

Moderation:
Michael Hametner, Literaturredakteur Leipzig

In der Reihe Neue Lyrik werden Sibylla Vrièiæ Hausmann (*1979) und Jörg Schieke (*1965) mit ihren aktuellen Bänden vorgestellt. Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in Kooperation mit dem Poetenladen riefen die Reihe 2011 ins Leben. Jörg Schieke erhielt für seine Dichtung unter anderem den Brentano-Preis und legt mit "Antiphonia" ein kunstvolles Langgedicht vor. Sibylla Vrièiæ Hausmann präsentiert mit ihrem Band "3 FALTER" ihr Debüt, das mehrfach ausgezeichnet wurde.

In Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen



Mittwoch, 28. November 2018, 19 Uhr
Technische Universität Dresden
Zellescher Weg 19, ASB Hörsaal 120
Vortrag Jörg Springer Berlin/Weimar
"Umbau" Reihe BauKunst/Spannweiten

Einführung und Moderation:
Ivan Reimann, TU Dresden

Vor dem Hintergrund polarisierender Debatten zwischen Modernisierern und Bewahrern hatte Hermann Czech Anfang der 1970er Jahre die These aufgestellt: "Ein Umbau ist interessanter als ein Neubau - weil im Grunde alles Umbau ist". Die Frage nach dem Erhaltungswert der uns überlieferten Welt ist somit keine rein architektonische. Wenn Nachhaltigkeit im ursprünglichen Sinn eine Art des umsichtigen Wirtschaftens beschreibt, gewinnt die Frage nach dem Wert des Vorhandenen umfassende Bedeutung.

Der Architekt Jörg Springer, 1964 in Stuttgart geboren, ist zur Zeit unter anderem Mitglied des Gestaltungs- und Welterbebeirats der Hansestadt Lübeck. Er lehrte an der TU Darmstadt und ist seit 2014 ordentlicher Professor für Entwerfen und komplexe Gebäudelehre an der Bauhaus-Universität in Weimar

Gemeinsame Vortragsreihe der Hochschule für Bildende Künste Dresden, der Sächsischen Akademie der Künste und der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Dresden. Mit Unterstützung der Deutschen Werkstätten Hellerau.





Montag, 3. Dezember 2018, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste,Palaisplatz 3
"Momentaufnahmen"
Diskussion in der Reihe "Mein 1968"

Begrüßung:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste

Diskussion:
Peter Gülke, Musikwissenschaftler und Dirigent Weimar
Manos Tsangaris, Komponist, Dresden/Köln

Moderation:
Jörn-Peter Hiekel, Musikwissenschaftler Dresden

Komponisten und Musikwissenschaftler reflektieren, was die 1968er Jahre für ihre Arbeit bedeuten, selbst wenn sie nicht aus der Perspektive des Zeitzeugen sprechen. Was wirkt von den Entwicklungen der Neuen Musik um 1968 bis heute nach, was irritiert? Gibt es eibe politische Musik?



Mittwoch, 5. Dezember 2018, 19 Uhr
Hochschule für Bildende Künste Dresden
Güntzstraße 34, Großer Hörsaal, 2. OG
Vortrag Franz Erhard Walther
"Umbau" Reihe BauKunst/Spannweiten


Einführung und Moderation:
Olaf Lauströer, HfBK Dresden

Franz Erhard Walther, 1939 in Fulda geboren, gilt als eine der Schlüsselfiguren der Gegenwartskunst, die mit ihren Arbeiten den Kunstbegriff seit den 1960er Jahren um den Aspekt der expliziten Beteiligung des Rezipienten maßgeblich erweitert haben. Auf der Biennale di Venezia 2017 wurde er mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet

Gemeinsame Vortragsreihe der Hochschule für Bildende Künste Dresden, der Sächsischen Akademie der Künste und der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Dresden. Mit Unterstützung der Deutschen Werkstätten Hellerau.



Montag, 10. Dezember 2018, 18.30 Uhr
Aktsaal der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Brühlsche Terrasse 1, 01067 Dresden
Original oder nicht original. Ist das hier die Frage? Ein Grundproblem der Kunstgeschichte

Begrüßung:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste

Vortrag:
Wolfgang Holler, Kunsthistoriker, Direktor Museen Klassik Stiftung Weimar

Nichts wird in der Kunstgeschichte offenbar höher bewertet als das Original. Es verspricht Authentizität und Originalität. Das Original vermittelt in besonderer Weise die Intentionen seines Schöpfers; und es verbinden sich mit ihm Begriffe wie Authentizität und Originalität. Es setzt Maßstabe, wird bewundert, ausgestellt und zu bisweilen astronomischen Preisen gehandelt. Im besten Falle ist das Original einzigartig und zugleich ein auratisches Meisterwerk. Das Original schreibt zweifellos Kunstgeschichte, nicht die Kopie und noch weniger die Fälschung. Doch, was ist ein Original? Was wenn ein Maler drei Fassungen desselben Sujets gemalt hat. Sind alle drei Originale oder gibt es nur ein Original und zwei Repliken. Was, wenn der Künstler sich selbst kopiert, ein Original gar von anderen kopiert wird. Was wenn die Kopie Ausgangspunkt für ein neues Original ist. Und, sind Fälschungen immer Kopien oder kann man manchmal von einer originalen Fälschung genauso sprechen wir von einem gefälschten Original. Wird so vielleicht auch Kunstgeschichte geschrieben? Solchen Fragen an Beispielen von der Renaissance bis zur Appropriation Art nachzugehen, ist Gegenstand des kunstwissenschaftlichen Vortrages.

In Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste und dem Fachbereich Kunstgeschichte des Instituts für Musik- und Kunstgeschichte an der Technischen Universität Dresden




Kreuzwegarkade Altenmarkt St. Veit/Pongau 2017, Foto: Nadia Jabli, Altenmarkt

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 19 Uhr
Technische Universität Dresden
Zellescher Weg 19, ASB Hörsaal 120
Vortrag Matthias Mulitzer
"Umbau" Reihe BauKunst/Spannweiten


Einführung und Moderation:
Thomas Will, TU Dresden

Der Architekt Matthias Mulitzer, 1960 in Goldegg/Österreich geboren, ist vor allem für seinen Klosterbau „Maria im Paradies“ in St. Veit/Pongau bekannt geworden. Seine Studien zum Sakral- und Klosterbau führten zu weiteren Aufträgen, wie der Planung eines Eremitenklosters, das seit 2000 an den Ausläufern der Anden in Venezuela entsteht.

Gemeinsame Vortragsreihe der Hochschule für Bildende Künste Dresden, der Sächsischen Akademie der Künste und der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Dresden. Mit Unterstützung der Deutschen Werkstätten Hellerau.



Mittwoch, 23. Januar 2019, 19 Uhr
Hochschule für Bildende Künste Dresden
Güntzstraße 34, Großer Hörsaal, 2. OG
Vortrag Johannes Robbrecht
"Umbau" Reihe BauKunst/Spannweite
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Einführung und Moderation:
Olaf Lauströer, HfBK Dresden

Der Architekt Johannes Robbrecht, geboren 1977, ist seit 2012 einer der Partner des Büros, das 1975 von Hilde Daem und Paul Robbrecht in Gent gegründet wurde und sich durch seine enge Beziehung zu den bildenden Künsten auszeichnet. Es gilt als Wegbereiter der flämischen Baukultur und erfährt zunehmend internationale Aufmerksamkeit.

Gemeinsame Vortragsreihe der Hochschule für Bildende Künste Dresden, der Sächsischen Akademie der Künste und der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Dresden. Mit Unterstützung der Deutschen Werkstätten Hellerau.

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