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SÄCHSISCHE AKADEMIE DER KÜNSTE
Herbstprogramm

Wenn nicht anders angegeben, sind die Veranstaltungen öffentlich; der Eintritt ist frei. Bilder und weiterführende Informationen finden Sie auch auf Facebook.


2018_Herbstprogramm.pdf pdf - Datei




Prag, 21.8.1968, Foto: CIA wikimedia commons

Aufbruch und Protest.
1968 in Prag, Berlin, Leipzig und Dresden

Sächsische Akademie der Künste
Palaisplatz 3/Ecke Königstraße, 01097 Dresden
Ausstellung geöffnet Mo-Fr 9-14 Uhr und nach Vereinbarung.

Das Jahr 1968 steht im Osten vor allem für das Ende der Hoffnung auf einen "Sozialismus mit menschlichen Antlitz". Die Ausstellung offenbart die vielfältigen Proteste gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings und zeigt schlaglichtartig Initiativen von Autoren und Künstlern für mehr Freiheit und Selbstbestimmung.
In Kooperation mit dem Goethe-Institut Tschechien




Probe, Foto Annika Dunau/SAK

Montag, 24. September 2018, 19 Uhr
Festspielhaus Hellerau, Karl-Liebknecht-Str. 56
Potenziale der Freien Darstellenden Künste

Begrüßung:
Wolfgang Schaller, Sekretär der Klasse Darstellende Kunst und Film der Sächsischen Akademie der Künste
Carena Schlewitt, Intendantin des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau
Statements und Diskussionsrunden mit:
Pierre-Yves Bazin, Janina Benduski, Katja Erfurt, Annekatrin Klepsch, Helge-Björn Meyer, Irina Pauls, Haiko Pfost, Nora Schott, Romy Weyrauch

Die Sächsische Akademie der Künste und HELLERAU stellen die Initiative „ZWEI für Dresden“ vor, ein Programm zur Stärkung der Freien Darstellenden Künste. Die offene Diskussion behandelt den Stellenwert der Künste im Haushalt der Landeshauptstadt Dresden und befragt die Freie Szene aus Dresden und aus anderen deutschen Städten zu ihren Erfahrungen, Strategien und exemplarischen kulturpolitischen Ergebnissen.

In Kooperation mit dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau




Filmstill Ucho, Foto: Narodní Filmový Archiv Praha

Mittwoch, 26. September 2018, 19 Uhr
Eintritt 5 Euro, erm. 3 Euro
Filmtheater Schauburg Dresden, Königsbrücker Str. 55, 01099 Dresden
Ucho / Das Ohr
ÈSSR 1970, 94 Min., OmU, Regie: Karel Kachyòa

Begrüßung und Einführung:
Ondøej Èerny, Generaldirektor der Tschechischen Zentren
Im Anschluß an den Film Gespräch:
Ondøej Èerny, Generaldirektor der Tschechischen Zentren
Iva Procházková, Tochter des Drehbuchautors und Kinderbuchautorin Prag

Die Handlung: Prag 1952. Der stellvertretende Minister und seine Frau kehren von einem Regierungsempfang zurück. Sie haben den Verdacht, dass ihre Villa inzwischen durchsucht wurde und sie vom staatlichen »Ohr« abgehört werden. Der Minister, der scharfen Angriffen durch die Partei ausgesetzt war, glaubt nun, dass seine Verhaftung bevorsteht. Die aufkommende Panik lässt auch die zwischen dem Ehepaar schwelenden Gegensätze losbrechen. Der Film wurde sofort verboten und gelangte erst 1990 beim Filmfestival Cannes an das internationale Publikum.

Tschechische Originalversion mit deutschen Untertiteln

In Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum Berlin und dem Filmtheater Schauburg



Freitag, 28. September 2018, 9‒20 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3
Werkmeister im Konflikt
Der Annaberger Hüttenstreit und andere Streitfälle im Bauwesen des 15. und frühen 16. Jahrhunderts.
Öffentliches Kolloquium, veranstaltet von der Kommission "Kunstgeschichte Mitteldeutschlands" der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Der Annaberger Hüttenstreit hatte offenbar nicht nur übliche, bauspezifische Streitsachen zum Gegenstand, wie Finanzen, Lehrzeiten, Kompetenzverteilungen, Pflichtverletzungen, sondern es ging grundständig um die Frage, wie im überregionalen Bauwesen die Zuständigkeiten und Gerichtsbarkeiten in Bausachen geregelt sind. Dieser grundsätzliche Konflikt wurzelte in einer langen Vorgeschichte des 15. Jahrhunderts und endete erst mit einem kaiserlichen Urteil von 1518 und einer Befriedung im Bauwesen des mittleren 16. Jahrhunderts. Der Fall steht dabei exemplarisch für die Anfänge des autonomen Künstlertums im nordalpinen Bereich. Das Kolloquium möchte den Motivationen der jeweiligen Konfliktparteien nachgehen und der Frage, in welcher Weise die Entscheidungen, die außerhalb der Gerichtsbarkeit im Bauwesen lagen, zu Veränderungen in der Umbruchszeit im frühen 16. Jahrhundert beitrugen.

9.00 Uhr
Grußwort:
Franz Martin Olbrisch, Vizepräsident der Sächsischen Akademie der Künste
Begrüßung und Einführung:
Bruno Klein, Professor für christliche Kunst der Spätantike und des Mittelalters an der TU DresdenFBruno Klein (Dresden)

Sektion 1: Der Konflikthintergrund
9.45 Uhr
Peter Morsbach (Regensburg): Die Straßburger Hütte und Regensburger Bruderschaft und bauorganisatorische Hintergründe für mögliche Streitfälle
10.30 Uhr
Stefan Bürger (Würzburg): Der Annaberger Hüttenstreit – Die Hintergründe, Streitparteien und offenen Fragen
11.15 Uhr
Pause
Sektion 2: Die Konfliktparteien
11.45 Uhr
Heiko Brandl (Halle/Saale): Was wissen wir über die Magdeburger Oberhütte?
12.30 Uhr
Anke Neugebauer (Wittenberg): Bastian Binder – Brudermeister der Magdeburger Oberhütte
13.15 Uhr
Mittagspause
14.30 Uhr
Heinrich Magirius (Dresden): Franz Maidburg und das Verhältnis seiner Bildhauerwerkstatt zum Steinmetzhandwerk
15.15 Uhr
Norbert Nußbaum (Köln): Benedikt Ried und Jakob Heilmann als streitbare Ausnahmepersönlichkeiten im Bauhandwerk?
16.00 Uhr
Thomas Bauer und Jörg Lauterbach (Dresden): Jakob Haylmanns Gewölbearchitektur als möglicher Hintergrund des Streites von 1518
16.45 Uhr
Pause
Abendvortrag
18.00 Uhr
Anne-Christine Brehm (Karlsruhe): Streitfälle – sachliche, rechtliche und andere Streithintergründe in Konflikten der Werkmeister

Anmeldung/Organisation:
Antonia Engelhardt: sekretariat@saw-leipzig.de
Inhaltliche Fragen:
Prof. Dr. Stefan Bürger:
Stefan.Buerger@uni-wuerzburg.de
www.saw-leipzig.de

Öffentliches Kolloquium, veranstaltet von der Kommission "Kunstgeschichte Mitteldeutschlands" der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig





Montag, 8. Oktober 2018, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3
"Das Positive verbessern!"

Begrüßung:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Lesung und Diskussion:
Wilhelm Bartsch, Schriftsteller Halle
György Dalos, Schriftsteller und Historiker Budapest/Berlin
Alain Lance, Dichter, Übersetzer und Essayist Paris
Richard Pietraß, Lyriker Berlin

Moderation:
Peter Geist, Literaturwissenschaftler Berlin

Prager Frühling, Pariser Revolte, Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen in der Tschechoslowakei, Studentenproteste weltweit - was waren die bedeutendsten Momente des Jahres 1968 für die eingeladenen Autoren, Übersetzer, Lyriker und Schriftsteller aus Ost und West? Welchen Einfluss hatten diese Ereignisse auf ihre literarische Arbeit und ihr politisches Selbstverständnis?





Montag, 22. Oktober 2018, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3
"Ein Traum - was sonst?"
Was den Künsten 1968 heute noch ist


Begrüßung:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Diskussion:
Werner Durth, Architekturhistoriker Darmstadt
Wolfgang Holler, Kunsthistoriker Weimar
Regine Elzenheimer, Dramaturgin Leipzig
Moderation:
Ekkehard Klemm, Dirigent und Komponist Dresden

Von den einen verachtet, von anderen verklärt, von vielen vergessen, markiert das Jahr 1968 dennoch einen Wendepunkt deutsch-deutscher Politik. Während im Westen die Auseinandersetzung mit dem nationalsozialistischen Erbe und die Auseinandersetzung mit dem Vietnamkrieg im Vordergrund stand, war es im Osten das Ringen um einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz". Ein Architekturhistoriker, ein Kunsthistoriker und eine Dramaturgin untersuchen, was sich in den Künsten von dieser Bewegung heute noch zeigt.





Montag, 29. Oktober 2018, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3
Vom Tanzhaus zum Labor?
Über die Zukunft von Hellerau


Begrüßung:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Im Gespräch:
Carena Schlewitt, Intendantin des Europäischen Zentrum der Künste Hellerau
Wilm Heinrich, Kultursprecher der SPD im Dresdner Stadtrat
Moderation:
Johanna Lemke, Theaterredakteurin Sächsische Zeitung

Zwei wichtige sächsische Kunsteinrichtungen starten die neue Spielzeit mit neuer Leitung: neben der Semperoper erhält auch das Festspielhaus Hellerau eine neue Leitung. Carena Schlewitt hat angekündigt, dem bei ihrem Vorgänger sehr vom Tanz dominierten Programm eine größere Vielfalt zu verpassen. Sie spricht von ihrem neuen Haus als "Labor" und "Experimentierhaus". Auch wenn sie damit der ursprünglichen Bestimmung des Hauses näherkommen dürfte, stellt sich die Frage, wie sie die von Teilen der Politik immer wieder angemahnte "Breitenwirkung" erreichen will. Johanna Lemke hat sich mit dem Projekt Hellerau vertraut gemacht und wird Carena Schlewitt Gelegenheit bieten, ihr Konzept vorzulegen und gegebenenfalls zu verteidigen.





Montag, 5. November 2018, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3
Wie viel Innovation verträgt die Semperoper ?

Begrüßung und Moderation:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Im Gespräch:
Peter Theiler, Intendant der Sächsischen Staatsoper
Jan Nast, Orchesterdirektor der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Peter Theiler hat seine erste Spielzeit unter das Motto "Lebendiges Gedächtnis und vitale Gegenwart" gestellt. In seinen ersten Interviews spricht er davon, dass die von ihm vertretenen Werke "gesellschaftlicher Relevanz für uns heute" haben müssten und sein Haus allen Schichten der Bevölkerung offen stehen solle. Gleichzeitig strebt er in den Besetzungen eine höhere Internationalität an. Wie passt das alles zusammen? Wie verträgt sich diese Vorstellung mit dem Verständnis, das die Dresdner selber von "ihrer" Semperoper haben. Und dann gibt es da ja noch die Staatskapelle, eines der zehn besten Orchester der Welt, wie der Intendant zu Recht immer wieder betont. Das Gespräch mit Peter Theiler unnd Jan Nast dürfte Zündstoff bergen.





Montag, 19. November 2018, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste
Eine Bühnenrevolte in Ost und West

Begrüßung:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Im Gespräch:
Konstanze Lauterbach, Regisseurin Berlin (angefragt)
Robert Koall, Chefdramaturg am Düsseldorfer Schauspielhaus (angefragt)
B.K. Tragelehn, Regisseur, Schriftsteller und Übersetzer Berlin
Moderation:
Friedrich Dieckmann, Publizist und Historiker Berlin

Die 1968er Bewegung auf dem Theater ist in Ost und West eng mit großen Namen verbunden: Adolf Dresen und Benno Besson, Peter Stein und Claus Peymann. Zeitzeugen und jüngere Podiumsgäste fragen nach den großen Entwürfen des Theaters um 1968, den Unterschieden auf den Bühnen in Ost und West und das Verhältnis der Künste zur Politik? Setzt sich eine neue Generation von Theatermachern auch heute noch mit diesen Entwürfen auseinander?




Sibylla Vrièiæ Hausmann, Foto: Poetenladen


Jörg Schieke, Foto:privat

Montag, 26. November 2018, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3
Neue Lyrik von Sibylla Vrièiæ Hausmann und Jörg Schieke

Begrüßung:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Grußwort der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Lesung und Gespräch:
Sibylla Vrièiæ Hausmann, Literaturwissenschaftlerin und Lyrikerin Leipzig
Jörg Schieke, Schriftsteller Leipzig
Jan Kuhlbrodt, Mitherausgeber der Reihe "Neue Lyrik"
Moderation:
Michael Hametner, Literaturredakteur Leipzig

In der Reihe Neue Lyrik werden Sibylla Vrièiæ Hausmann (*1979) und Jörg Schieke (*1965) mit ihren aktuellen Bänden vorgestellt. Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in Kooperation mit dem Poetenladen riefen die Reihe 2011 ins Leben. Jörg Schieke erhielt für seine Dichtung unter anderem den Brentano-Preis und legt mit "Antiphonia" ein kunstvolles Langgedicht vor. Sibylla Vrièiæ Hausmann präsentiert mit ihrem Band "3 FALTER" ihr Debüt, das mehrfach ausgezeichnet wurde.





Montag, 3. Dezember 2018, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste,Palaisplatz 3
"Momentaufnahmen"

Begrüßung:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Diskussion:
Helmuth Oehring, Komponist Waldsieversdorf
Peter Gülke, Musikwissenschaftler und Dirigent Weimar
Moderation:
Jörn-Peter Hiekel, Musikwissenschaftler Dresden

Komponisten und Musikwissenschaftler reflektieren, was die 1968er Jahre für ihre Arbeit bedeuten, selbst wenn sie nicht aus der Perspektive des Zeitzeugen sprechen. Was wirkt von den Entwicklungen der Neuen Musik um 1968 bis heute nach, was irritiert? Gibt es eibe politische Musik?



Montag, 10. Dezember 2018, 18.30 Uhr
Aktsaal der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Brühlsche Terrasse 1, 01067 Dresden
Original oder nicht original. Ist das hier die Frage?
Ein Grundproblem der Kunstgeschichte


Begrüßung:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Vortrag:
Wolfgang Holler, Kunsthistoriker, Direktor Museen Klassik Stiftung Weimar

Nichts wird in der Kunstgeschichte offenbar höher bewertet als das Original. Es verspricht Authentizität und Originalität. Das Original vermittelt in besonderer Weise die Intentionen seines Schöpfers; und es verbinden sich mit ihm Begriffe wie Authentizität und Originalität. Es setzt Maßstabe, wird bewundert, ausgestellt und zu bisweilen astronomischen Preisen gehandelt. Im besten Falle ist das Original einzigartig und zugleich ein auratisches Meisterwerk. Das Original schreibt zweifellos Kunstgeschichte, nicht die Kopie und noch weniger die Fälschung. Doch, was ist ein Original? Was wenn ein Maler drei Fassungen desselben Sujets gemalt hat. Sind alle drei Originale oder gibt es nur ein Original und zwei Repliken. Was, wenn der Künstler sich selbst kopiert, ein Original gar von anderen kopiert wird. Was wenn die Kopie Ausgangspunkt für ein neues Original ist. Und, sind Fälschungen immer Kopien oder kann man manchmal von einer originalen Fälschung genauso sprechen wir von einem gefälschten Original. Wird so vielleicht auch Kunstgeschichte geschrieben? Solchen Fragen an Beispielen von der Renaissance bis zur Appropriation Art nachzugehen, ist Gegenstand des kunstwissenschaftlichen Vortrages.

In Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste und dem Fachbereich Kunstgeschichte des Instituts für Musik- und Kunstgeschichte an der Technischen Universität Dresden


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